3.7.06

 

Lehrstück über die Frage nach Schuld und Moral

Geschichte auf dem juristischen Prüfstand:

Der Hund des Generals

WDR, Montag, 3. Juli 2006, 23:00 - 00:50 Uhr

Die WDR Beschreibung:

"Von den 60 Soldaten eines „Himmelfahrtskommandos“, die 1943 an der Ostfront in auswegloser Lage kämpfen mussten, ist nur einer zurückgekommen: der Gefreite Pfeiffer. Er glaubt fest daran, dass der kommandierende General diesen Einsatz nur befohlen hat, um sich an ihm persönlich zu rächen. Denn Pfeiffer hatte unmittelbar vorher den Hund des Generals in Notwehr erschossen. Besteht zwischen den Ereignissen ein Zusammenhang? 20 Jahre später versucht eine Kommission, die Schuldfrage zu klären.

In den 60ern war die NS-Diktatur Thema zahlreicher Fernsehspiele des WDR. Häufig ging es dabei um Einzelschicksale, wie auch "Der Hund des Generals" aus dem Jahre 1964 zunächst vermuten lässt. Doch gleichzeitig wird die gesamte historische Diskussion der Zeit deutlich, und die Zuschauer erhalten im Widerspruch der Akteure ein gestochen scharfes Bild vom Krieg und davon, warum sich die junge Republik so schwer tun musste, die jüngste Vergangenheit zu bewältigen. Ein Lehrstück im besten Sinne über die Frage nach Schuld und Moral."

Schauspieler:
Paul Hoffmann (Rampf, General a.D.)
Werner Hessenland (Dr. Rust, sein Anwalt)
Karl Meixner (Oberstaatsanwalt)
Reinhard Glemnitz (Dr. Fillisch, Staatsanwalt)
Peter Lühr (Prof. Schweigeis, Historiker)

Regie: Franz Peter Wirth
Drehbuch: Heinar Kipphardt
Kamera: Herbert Strabel
Musik: Peter Fischer

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